MTV EMAs in Berlin: Großes Tittytainment!
Kate Perry oder Beyoncé - wer war die Königin der Nacht?
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Beyoncé, dank der strammen Schenkel in Feinstrümpfen
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Kate Perry und ihre frechen Glitzer-Nippel
Alte Showhasen-Weisheit: Wer Haut zeigt, bringt seine Produkte schneller an den Mann. Bei den MTV European Music Awards (EMAs) gestern Abend in Berlin wippten die Dekolletes, tanzten die Schenkeln in Strapsen.
Kate Perry und Beyoncé kämpften um den Titel "Sexbombe des Abends".
Weit vorne: Pastorentochter Perry. Die amerikanische Sängerin (25, "Hot N cold") war Moderatorin des Abends und wechselte 12 Mal das Outfit. Auf dem roten Teppich glänzte sie noch in bodenlanger Abendrobe, auf der Bühne war dann nicht mehr viel übrig: sie trug ein freches Herzhöschen, fleischfarbene Korsage mit Diamantnippel und räkelte sich im Champagnerglas.
Ihre ärgste Konkurrentin sollte eigentlich Lady Gaga sein – die kam entgegen aller Ankündigungen aber doch nicht. Für ihren Preis als "beste Nachwuchskünstlerin" bedankte sie sich per Videobotschaft aus New York. Was für ein Flop!
Dann Auftritt Beyoncé (28, "Sweet Dreams"). Die Supersirene wälzt sich mit Augenbinde auf einem Satin-Herz, trägt rote Korsage mit Ausschnitt bis zum Bauchnabel, Strapse und rote Seidenstrümpfe. Und sahnt gleich drei Preise ab: bester weiblicher Act, bestes Video ("Single Ladies") und bester Song ("Halo"). Brav bedankt sich Beyoncé bei ihrem Mann, Rapper Jay Z: "Es gibt nur einen Menschen, dem ich danken will –und das ist Jay, der mir einen Ring angesteckt hat."
Shakiras Auftritt im Spiegelkleid ist im Gegensatz zu den Strip-Shows von Kate Perry und Beyoncé so aufregend wie einer Tüte Erbsen beim Auftauen zu zuschauen.
Hoffnungsschimmer am Horizont von David Hasselhoff: Er, wie immer rabendicht, zeigt Einsicht: "Ich habe nicht die Mauer zu Fall gebracht, das haben die Ostdeutschen getan."
Die Gewinner der MTV Emas im Überblick:
Bester weiblicher Act: Beyoncé
Bester männlicher Act: Eminem (nicht anwesend, der alte Party Pooper)
Beste Gruppe: Tokio Hotel
Bestes Video: Beyoncé („Halo“)
Bester Live-Act: U2
Bester Rock Act: Green Day
Bester Newcomer: Lady Gaga (nicht anwesend, angeblich wegen Zickenkrieg mit Katy Perry)
Bester Alternative Act: Placebo
Beste World Stage Live-Performance: Linkin Park
Bester deutscher Act: Silbermond
Bester europäischer Act: Manga (Türkei)
Bester Urban Act: Jay-Z
MTV-Förderpreis: Pixie Lott
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