Gérard Depardieu nimmt aus Geldgründen die russische Staatsbürgerschaft an
Gérard Depardieu tauscht seine Basken- gegen eine Russen-Mütze © gettyimages
Gérard Depardieu gilt als DER Vorzeige-Fanzose, doch weil ihm die Politik von Präsident François Hollande gegen den Strich geht, wird er jetzt Russe.
Laut einem Bericht der österreichischen Zeitung "Die Presse" hat der Schauspieler in einem Brief bestätigt, dass er die russische Staatsbürgerschaft annehmen will.
"Ja, ich habe diese Anfrage auf einen Pass gestellt und ich bin erfreut, dass meiner Bitte stattgegeben wurde", heißt es darin. Der russische Präsident Wladimir Putin (60) persönlich hatte die Bewilligung veranlasst. Depardieu und Putin gelten als Freunde. Sie traten bereits mehrmals gemeinsam in der Öffentlichkeit auf – sehr zum Leidweisen von Menschrechtlern.
Ausschlaggebend für Gérard Depardieus Nationalitätenwechsel ist die neue Reichensteuer in Frankreich, bei der Franzosen mit einem Einkommen von mehr als einer Million Euro 75 Prozent an den Fiskus abdrücken müssen. In Russland gilt hingegen ein allgemeiner Steuersatz von 13 Prozent.
Doch Gérard Depardieu geht's nicht nur ums Geld, er identifiziert sich mit der Kultur und möchte sogar Russisch lernen. "Mein Vater war Kommunist und hat Radio Moskau gehört. Das ist ein Teil meiner Kultur", behauptet er. Diese Gesinnung hat Depardieu offenbar nicht geerbt, denn sonst würde er nicht vor der neuen Steuer in seiner Heimat Reißaus nehmen ...
Sowas muss ich doch echt nicht machen...wow er kann doch auch Steuern zahlen, wenn er schon so viel Geld hat! Außerdem hat das was mit der Ehre zu tun, dass ich zu meinem Land stehe!
Moral - ein absolutes Fremdwort für alle geldgeilen Promis und Großverdiener.
@realmccoy
Wie kommst du denn darauf? Die guten Krimweine sind in Moskau ganz sicher nicht teurer als in Frankreich, abgesehen davon hat Gérard Depardieu ja selber Weingüter und kann den billig importieren.
@midnightowl. Ganz einfach: Das Weingut bleibt in Frankreich, und die Erlöse daraus muss er auch in Frankreich versteuern.
Deshalb ist er ja auch nach Belgien gezogen. Dort kann er alle anderen Einkünfte nach belgischem Steuerrecht versteuern.
Btw, seine Weine und Sekte sind wirklich gut.
dafür ist der Wein in Moskau aber viel teurer und so holen die Russen sich schon die Reichesteuer von 75% ;-)









