UK-Musikspektakel : Die Gewinner der BRIT-Awards
Soll man Liam Gallagher überhaupt noch zu solchen Veranstaltungen einladen?
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Klar, der Stress mit ihm gehört zur britischen Musikszene dazu!
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Nein, was er abzieht, ist mittlerweile einfach langweilig!
Es war keine große Überraschung, aber: Lady Gaga war bei den BRIT-Awards am Dienstag die Abräumerin des Abends.
Sie gewann in jeder Kategorie, für die sie nominiert war und ging mit drei Trophäen nach Hause.
Die sonst so coole Sängerin schluchzte, als sie den dritten Award für ihr Debüt-Album "The Fame" in Empfang nahm. Ihre Dankesrede ging natürlich an die Fans:
"Ich war schon völlig aus dem Häuschen, die ersten beiden Awards zu gewinnen, aber dieser bedeutet mir sogar noch mehr, weil ich an diesem Album so lange und so hart gearbeitet habe. Und ich denke an all die Songs, die ich geschrieben habe und all die Jahre, die vergangen sind und all die Kämpfe und die Zurückweisungen. Meine Fans waren die ersten, die an mich glaubten. Ich liebe euch so sehr. Ich fühle mich so geehrt, diese Awards bekommen zu haben. Dankeschön!"
Bereits wenige Minuten zuvor hatte Gaga einen emotionalen Auftritt zu Ehren des vergangene Woche verstorbenen Designers Alexander McQueen (†40). Bei der Akustik-Version eines ihrer weniger bekannten Lieder saß die Exzentrikerin ganz in weiß an einem Piano und hauchte ins Mikro: "Das ist für Alexander McQueen."
Ein Happy-End gab es für Lily Allen (24).
Sie hatte sich in der Vergangenheit darüber beschwert, bei den BRITs "gemobbt" zu werden – weil sie zwar mehrfach nominiert war, aber noch nie eine Trophäe bekommen hatte. Nun konnte sie endlich eine mit nach Hause nehmen. Sie wurde zur besten englischen Solo-Künstlerin gekürt.
Dabei hatte sie sich schon für den Ernstfall gerüstet: "Ich habe extra diese orangefarbene Perücke auf, um mein enttäuschtes Gesicht vor dem Kameramann zu verstecken."
Neben den Preisträgern Jay-Z, Dizzee Rascal, Kasabian und Florence and the Machine durfte Robbie Williams sich für seinen "Beitrag zur Musik" auszeichnen lassen.
Zu Ehren des 30. Jubiläums der Veranstaltung wurden Oasis und die Spice Girls für das beste Album und die beste Performance seit dem BRIT-Debüt 1977 belohnt.
Auch wenig überraschend war der selbstgemachte Stress aus dem Hause Gallagher. Liam nahm den Preis für seine Ex-Band gewohnt krawallig entgegen: Zuerst beschimpfte er einen Haufen Leute, dann schmiss er den Award ins Publikum und machte sich aus dem Staub. Das Mikro hatte man ihm zum Glück rechtzeitig abgedreht.
Die Gewinner der 30. BRIT Awards:
Britischer Solo-Künstler: Dizzee Rascal
Britische Solo-Künstlerin: Lily Allen
Britische Newcomer: JLS
Britische Gruppe: Kasabian
MasterCard Britisches Album: Florence and the Machine, Lungs
Britische Single: JLS, Beat Again
Zuschauerpreis: Ellie Goulding
Internationaler Solo-Künstler: Jay-Z
Internationale Solo-Künstlerin: Lady Gaga
Internationaler Newcomer: Lady Gaga
Internationales Album: Lady Gaga, The Fame
Die erinnerungswürdigste BRITs Performance der letzten 30 Jahre: Spice Girls, Wannabe/Who Do You Think You Are (1997)
BRITs Album der letzten 30 Jahre: Oasis, (What's the Story) Morning Glory?
Beitrag zur Musik: Robbie Williams
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mwpad Jetsetter 04.05. 09:37 Uhr 0 0
JA, ich war auch nie ein Fan von LG, aber seit TELEPHONE habe ich meine Meinung drastisch geändert. Was nicht zwingend bedeuten muss auf eines Ihrer Konzerte zu gehen, aber weghören tue ich jetzt auch nicht mehr (wie auch!!!) lol
***** Paparazzo 17.02. 18:16 Uhr 1 0
Lady Gaga: Man kann von ihr halten was man will. Die Musik ist nicht mein Fall - und auf jeden Fall auch nicht 3 Brit-awards wert!!!
Dee28 Paparazzo 17.02. 12:57 Uhr 0 1
HGW