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Lady Gaga: Gaga zeigt Flagge für Homosexuelle

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MTV Video Music Awards Lady Gaga räumt ab!

Die Sängerin kämpft für die Gleichberechtigung von schwulen und lesbischen Soldaten in der US-Armee. Bei einer Kundgebung in Portland, Maine erklomm die Schwulen-Ikone den Rednerpult.

Wer sich gewundert hat, warum Lady Gaga (24) bei den diesjährigen MTV Video Awards (EMA) in Begleitung von amerikanischen Soldaten erschien, erfährt nun die Auflösung:

Wie Cher oder Kylie gilt Lady Gaga als Schwulen-Ikone. In den USA können homosexuelle Soldaten vom Militärdienst ausgeschlossen werden, wenn sie sich outen. Deshalb gilt das Militärgesetz "Don't ask, don't tell" (dt. "Frage nicht, sage nichts". Kurz: DADT). Es verbietet unter anderem, dass Anwerber der Streitkräfte Menschen nach ihrer sexuellen Orientierung fragen. Ebenso ist es schwulen und lesbischen Soldaten untersagt, über ihre sexuelle Orientierung zu sprechen oder zur Schau zu stellen. Mehr noch: Bestünde ein "Verdacht" werden die Soldaten von ihren Vorgesetzen ausspioniert und schikaniert.

Seit der Einführung des "Heimlichtuer"-Gesetzes 1993 sollen bereits 14.000 Soldaten ihren Job verloren haben. Gleichberechtigung? Privatssphäre? Fehlanzeige!

Eine kalifornische Bundesrichterin erklärte "DADT" kürzlich für verfassungswidrig. Auch Lady Gaga und die "The Servicemembers Legal Defense Network" sehen das Gesetz als Verstoß gegen die Grundrecht auf freie Meinungsäußerung. Nun wird eine Gesetzesänderung gefordert.

Nach Gagas Meinung sollen statt der homosexuellen Soldaten die homophoben Soldaten gefeuert werden.

"Unser neues Gesetz heißt: 'Wenn es euch nicht gefällt, geht nach Hause", erklärte der Popstar in einer Video-Botschaft und während ihrer Rede vor 2000 Menschen, darunter zahlreichen Veteranen, die aufgrund des Gesetzes entlassen wurden, bei einer Kundgebung in Portland, Maine.

Die Sängerin und ihre Mistreiter hoffen, die beiden republikanische Senatorinnen Olympia Snowe und Susan Collins für ihre Pläne zu gewinnen. Sie sollen diese Woche für eine Aufhebung des Gesetzes stimmen. Die Demokraten haben eine entsprechende Gesetzesänderung bereits bewilligt.

Für diesen Anlass schlüpfte der Popstar ausnahmsweise mal in ein vergleichsweise seriöses Outfit: Statt Fleischbikini trug sie strenges Kostümchen, "Stars and Stripes"-Krawatte und Nerd-Brille. Auf dem Kopf: eine blonde Perücke.

Auch auf ihrer Twitter-Seite macht die Sängerin Stimmung und ruft ihre "little monsters" auf, die Aktion zu unterstützen. Lady Gaga taugt dank sozialem Engagement also doch als Vorbild, liebe Frau zu Guttenberg!

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Kommentare
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Jetsetter

Die Gaga will mit allen in den Krieg ziehen, ne Quatsch, ick mein üben, oder doch etwas anderes...?

Petzen! #23
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Paparazzo

Ich finde Gagas Aktion total gut und freue mich darüber...bin selber schwul und finde es gut, wenn sich Promis für Homosexuelle einsetzen :)

Petzen! #22
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Groupie

Naja heut zu Tage ist es ja noch nicht mal anerkannt wenn irgendwelche Kerle auf Füße stehen. Wenn sie auf große Oberweite stehen ist es in der Gesellschaft absolut ok, aber Füße sind ein No Go, obwohl es auch einfach nur ein Körperteil ist.
Ob sie nun was erreicht sei mal dahin gestellt. Bei ihren Fans vielleicht aber bei ihren kritikern eher nicht. Dafür steht sie bei der Kampagne selbst zu sehr im Rampenlicht. Leute sollen Homosexualität mit dem Alltag in Verbindung bringen und nicht mit Stars und Sternchen die in einer anderen Welt leben.
Wenn "Normalos" sich dafür einsetzen bringt es sicherlich mehr.

Petzen! #21
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Paparazzo

ist doch egal, ob sie es nur aus PR-zwecken macht oder weil es sie ernsthaft interessiert.. hauptsache sie erreicht was. glaube aber eher, dass es keine pr-aktion ist, sondern sie sich wirklich darum bemüht, dass homosexuelle ganz akteptiert werden.. traurig, dass man immernoch dafür kämpfen muss...

Petzen! #20
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Groupie

CityCell, bin selber Bi, davon mal abgesehen. Nur stelle ich mir bei Promis immer die Frage in wie weit das eigenes Arrangement ist oder einfach nur eine "Wohltätigkeit" zum eigenen Zweck (Showmarketing).

Petzen! #19
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