18 Kommentare02.02.2011

Naomi Campbell & Wladimir Putin: Sag' mal, lieber Wladimir...

Für die britische GQ interviewte das Model Naomi Campbell (40) den russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin (58). Sie plauderten über Fitness, Frauen und ihr gemeinsames Engagement für den vom Aussterben bedrohten Tiger.

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Topmodel interviewt Politiker für Männermagazin: Was haltet ihr davon?

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Naomi Campbell macht Karriere als Reporterin. Zuvor hatte sie für das Männermagazin schon Venezuelas Präsident Hugo Chávez interviewt. Für die März-Ausgabe der GQ beauftragte man die gebürtige Britin ein Interview mit Russlands "heimlichen Herrscher" zu führen.

Ein für seine Wutausbrüche bekanntes Topmodel und der als "harter Kerl" geltende Putin: eigentlich eine vielversprechende Begegnung. Aber: Das Gespräch plätschert so dahin, Naomi dient lediglich als Stichwortgeberin.

Der Ton: ganz vertraut. Sie nennt ihn "Wladimir". Naomi Campbell lebt wegen ihrem Freund, dem russischen Baulöwen Wladislaw Doronin, selbst seit zwei Jahren in Russland. Eine von Campbells Fragen an Putin lautet: Wie halten Sie sich fit? Seine Antwort: "Ich gehe ins Fitnessstudio, schwimme täglich und treffe mich mit Freunden, um noch ein paar Extra-Übungen zu machen." Übrigens macht Putin natürlich nicht Brust- oder Rückenschwimmen, sondern beherrscht den doch ziemlich eindrucksvollen Schmetterlingsstil. Ach ja, Judo kann er auch. Seitdem er 14 Jahre alt ist trainiert er die japanische Kampfsport-Art.

Aber Putin wiegelt ab: "Ich bin kein harter Kerl". Dabei ist er für seine Macho-Auftritte bekannt, man denke nur an seinen oberkörperfreien Ausritt in seinem Sibirien-Urlaub 2009.

Aber siehe da: Vor allem der Tierschutz liegt ihm am Herzen. Beim "Tiger-Gipfel" 2010 in St. Petersburg sammelte er 300 Millionen Dollar zur Rettung Raubkatze. Natürlich ist er einem solchen Biest auch schon einmal selbst in freier Wildbahn begegnet. Nein, nicht Naomi Campbell. Die schnurrte angesichts des großen Politikers ja wie ein kleines Kätzchen.

Der Ex-Kreml-Chef hatte Naomi Campbell im November 2010 in St. Petersburg am Rande einer internationalen Konferenz zum Schutz der Tiger getroffen. Nach Angaben seines Sprechers stimmte er dem Interview zu, weil sie sich für das Tigerschutzprogramm eingesetzt habe. Seltsam nur: Erst kürzlich machte die Britin noch Werbung für eine Pelz-Firma.

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Kommentare

NordenRot GURU 02.02. 20:59 Uhr 3 8

@Harka
Putin ist ein Machtmensch. Ein Tyrann und ein Psychopath der auch mal Menschen ermordem lässt die ihm zu viel freiheitliche Ideale haben und seiner getarnten Diktatur im Weg sein könnten.

Petzen! #18

Lulatsch Fan 02.02. 20:59 Uhr 2 6

"Er versteht es mit den Medien umzugehen". Ja, in der Tat, und zwar so wie Hitler, Stalin und Saddam Hussein. Wer frei über die Realität Bericht erstatten will, wird kurzer Hand liquidiert. Putin ist und bleibt nun einmal ein skrupelloser Tschekist.
Über Hitler, Stalin und Saddam Hussein haben viele Menschen seinerzeit auch gesagt: "Er regiert mit harter Hand zum Wohle seines Landes." Die Ergebnisse dieser Regentschaften sind hinreichend bekannt.
Über Bereicherungen seines Clans habe ich völlig anderes gehört als Harka. Die Wahrheit hierüber kann man ohne Pressefreiheit natürlich schwer heraus finden.

Petzen! #17

NordenRot GURU 02.02. 20:56 Uhr 4 2

Was ist der Unterschied zwischen Naomi und einer Wiener Wurst?
Die Wurst ist knackig

Petzen! #16

Magenta Rockstar 02.02. 20:47 Uhr 3 1

Ich frage mich warum Naomi Campbell immer noch im Rampenlicht steht. Diese arrogante, alte Zicke ist doch mega out...

Petzen! #15

Harka GURU 02.02. 18:33 Uhr 8 10

Putin ist das Beste, was Russland passieren konnte. Wenn ich mich da nur an seinen Vorgänger, den Suffkopf Jelzin erinnere. Da hatte ich das erste mal Angst, dass tatsächlich jemand den roten Knopf drücken würde, wenn auch "nur" im Vollrausch.
Putin regiert mit harter Hand zum Wohle seines Landes (das würde ich gerne mal von unserer Regierung sagen). Seit er Präsident wurde bzw. danach geht es seinen Leuten erheblich besser. Die Mafia und die Korruption wurde stark zurückgedrängt und er hat sich als verlässlicher Partner erwiesen. Er versteht es mit den Medien umzugehen und bisher ist nicht zu erkennen, dass er sich oder einen Clan bereichert. Dass Russlands Interessen nicht immer die des Westens sind sollte man akzeptieren.
Das Naomi in dutzt ist hingegen erstaunlich. Russen reden sich auch unter langjährigen Freunden immer noch mit "sie" an. Auch ist es echten Russen unvorstellbar jemanden bei offiziellen Anlässen nur beim Vornamen anzureden. Der Vatersname gehört da zwingend mit dazu, will man die russische Seele nicht beleidigen.

Petzen! #14
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