12 Kommentare

Ivy Quainoo im Interview: "The Voice ist für mich so fair, wie Fernsehen fair sein kann"

Geht es bei "The Voice of Germany" wirklich fairer zu als in anderen deutschen Castingshows? Top.de sprach mit einer, die es wissen muss: "The Voice"-Siegerin Ivy Quainoo (20)!

Anfang 2012 hatte sich die Nachwuchssängerin mit ihrer Soulstimme gegen ihre drei Co-Finalisten Kim Sanders (44), Michael Schulte (22) und Max Giesinger (24) zum Titel gesungen. Mit ihrem ersten Album "Ivy" holte sie sogar Gold. Doch so erfolgreich Ivy Quainoo auch sein mag – andere halten von der Show, die das Goldkehlchen groß gemacht hat, gar nichts. Ex-Kandidat Percival "Percy" Duke zum Beispiel.

Der einstige Favorit flog damals völlig überraschend raus. Pünktlich zur neuen Staffel hetzte er in "Ok!" unter anderem gegen seine Coaches, die auch Ivy Anleitung zum Star-Sein gaben: "BossHoss meinten, ich würde immer übertreiben. Ich habe aber gelernt, dass man auf der Bühne nie genug machen kann", so Percy. Ganz offensichtlich hatte der Sänger mit der charismatischen Stimme und dem schrägen Tanzstil keine Lust dazu, sich zu verbiegen. Das kennen wir sonst eher von "DSDS" oder "Popstars".

Ist "The Voice of Germany" am Ende also auch nicht besser als die umstrittene Castingshows? Ivy gibt sich da deutlich diplomatischer als Pöbel-Kandidat Percy. Im Interview mit Top.de sagt sie: "Für mich ist diese Show so fair, wie Fernsehen fair sein kann."

Die Spitze dahinter ist nicht zu überhören. Doch konkret gegen andere Shows schießen will die Sängerin nicht. "Bei anderen Formaten werden die Leute komplett bloßgestellt. Ich will keine bestimmten Personen oder Shows nennen, aber bei einer Sendung, in der ich nur zur Belustigung der Zuschauer aufgetreten wäre, hätte ich nicht mitgemacht."

Eine Sache hätten ihr ihre Coaches von The BossHoss mit auf den Weg gegeben: Sie haben mir von Anfang an geraten, Spaß an der Sache zu haben – und mich nie genötigt zu fühlen."

Was die verbliebenen beiden Schützlinge von der ehemaligen Coaches angeht, setzt Ivy Quainoo übrigens auf James Borges, der im Halbfinale am Freitagabend gegen Team-Konkurrent Rob Fowler antreten muss: "Meiner Meinung nach sind beide stimmlich ziemlich verschieden, aber auch ziemlich gut. James könnte einen Vorteil daraus ziehen, dass er der geborene Entertainer ist", so die "The Voice"-Siegerin. "Im direkten Vergleich kann er die Leute sicherlich einfacher mitreißen und für sich gewinnen."

Tipps der Redaktion
Ivy Quainoo gewann bei "The Voice"
"The Voice"-Star Ivy Quainoo holt Gold
Originalbild nicht mehr verfügbar
Ex-Kandidat Percy Duke Abrechnung mit "The Voice"
schließen
Lesen Sie auch ...
Sami Khedira und Lena Gercke im Urlaub
Mehr zum Thema
Originalbild nicht mehr verfügbar
Ex-Kandidat Percy Duke Abrechnung mit "The Voice"
Stars & Themen
Kommentare
noch verfügbare Zeichen
*****
Paparazzo

Die show ist nicht perfekt, aber es gibt keine, die besser ist !!!

Petzen!#12
*****
Normalo

also ganz ehrlich? ich hätte percy auch rausgeschmissen... bühnenshow ist ja des eine.. aber er hat nur ne percy-show daraus gemacht und sowas will auch des publikum net.. er hat net des lied als show dargestellt, wie es sein sollte, sondern nur sich selber..
also ich war froh, als ich diese übermäßige selbstinszenierung nicht mehr sehn musste!
ist doch klar, dass er jetzt über die sendung herzieht, wo er nicht gewonnen hat... es lästern doch meistens die, die es nicht geschafft haben!!
mir gefällt die sendung.. vor allem im vergleich mit den ganzen anderen casting-shows..
es hat nun mal jeder eine eigene meinung und das ist auch gut so! auch ein coach muss diese freiheit haben! und wenn er meint derjenige passt nicht, dann is es sein gutes recht ihn nicht weiterzulassen; v.a. wenn auch das publikum ihn nicht als erste wahl weiterwählt..
und auch auf der bühne gibt es bestimmte regeln. des hat aber nichts mit verbiegen zu tun..
wenn es heißt mach eine show zu dem lied, dann is des ne klare ansage. und nicht: mach ne show für dich, egal welches lied du hast... sowas muss auch ein percy akzeptieren!!

Petzen!#11
*****
Jetsetter

@Bernd57, das ist sicher so, dass man in Natura die Stimme besser beurteilen kann aber der Endverbraucher ist schließlich auch der, der die CD`s kaufen soll. Also finde ich es fair, wenn er mitentscheiden kann. Obwohl ich 1 Minute Telefonvoting oder 90 Sek im Semifinale bei The Voice ein bisschen wenig finde.
Ivy hat keine Vergleichsmöglichkeiten. Sie kann nur beurteilen, wie es bei The Voice funktioniert hat. Was ich bisher gesehen habe an Castingshows, scheint mir The Voice noch am fairsten zu sein.
Dass der liebe Percy so zickt war klar und darf er auch als gekränkte Diva. Jeder wird wohl wissen was man davon zu halten hat.
Was gibt es für Alternativen? Man geht Klinken putzen bei Plattenfirmen oder/und tritt in kleinen Clubs auf und hofft entdeckt zu werden. Glaubt ihr wirklich, dass es da immer fair zugeht?
Eine Band wie Depeche Mode hatte z.B in den 80ern Glück. In ihrem Plattenvertrag waren die Tantiemen zu 50% für sie und für 50% für Daniel Miller, ihren Produzenten, gelistet, und auch das Risiko. Aber wer bekommt so einen Vertrag?
Die meisten werden über den Tisch gezogen, müssen am Ende Musik machen, die sie so eigentlich nie machen wollten, um überhaupt in dem Geschäft arbeiten zu können. Das ist auch nicht fair.

Petzen!#10
*****
GURU

War ja klar, dass sie so antwortet. Schließlich hat sie ja von diesem System profitiert, auch wenn man ihre Karriere bisher nicht unbedingt als gelungen bezeichnen kann.
Aber das ist eben die übliche Verblendung der Casting-Show-Opfer.
@SamataWener: Hab ich mir auch schon gedacht. Rubensfetti und michelhirnfickveganer sind wohl ein und die selbe Person.

Petzen!#9
*****
Normalo

Es gibt eine Schwäche, die alle Castingshows haben: das Publikum. Es wird zur Beurteilung und Entscheidung herangezogen. Man kann eine Stimme (oder auch jedes andere Kunstwerk) nur sicher selbst beurteilen, wenn man es in Natura (also in dem Fall: ohne Mikro) hört oder sieht. Dazwischen liegen eben aber soviele elektronische Bauteile (Studio, Kamera, Sender, Empfänger und eigene Einstellungen im Soundsystem), das eine objektive Meinung gar nicht zu bilden ist. Trotzdem entscheidet das geneigte Publikum über Wohl und Wehe.
Ausserdem gebe ich zu bedenken, das die Trainer mit Sicherheit ein besseres Gehör und Fachkenntnis haben, als 99,99999% des zuhörenden Publikums, mich eingeschlossen, obwohl ich seit 45 Jahren selber Musik mache.
Dazu kommt, das in allen Shows die Songs beurteilt werden und nicht die Stimme. Lasst doch einmal alle Künstler nur selbst geschriebene oder für die Show geschriebene Songs singen. Für die Qoaches wird das egal sein, weil die wissen, um was es geht. Wie oft wurde bei the Voice gesagt: "Das war der falsche Song" ?
Hier ist nichts fair, denkt daran, das es hier um Eure Kohle geht. Um nichts anderes.

Petzen!#8
Meist Geschaut...
Facebook
Twitter
Neueste Kommentare