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Dschungelcamp 2013: Arno Funke alias "Dagobert" im Portrait

Mit Arno Funke (62) alias "Dagobert" zieht einer der beliebtesten Verbrecher Deutschlands ins Dschungelcamp. Ein Rückblick und eine Prognose.

Ende der Achtzigerjahre erlangte der damalige Schildermaler, Bauhelfer und Discjockey Arno Funke aus Berlin zweifelhafte Berühmtheit.

Verzweifelt über seine desaströse finanzielle Lage begann er damit, verschiedene Kaufhäuser wie das KaDeWe und Karstadt mit Bombendrohungen um hohe Beträge zu erpressen.

Ziemlich bald hatte der bis dahin anonyme Bösewicht allgemein den Namen "Dagobert" weg, nachdem er angekündigt hatte, seine Bereitschaft zu einer Geldübergabe über eine Zeitungsanzeige mit dem Text "Dagobert grüßt seine Neffen" zu signalisieren.

Da er mit einer gewissen Portion Humor den Ermittlern auf der Nase herumtanzte, erlangte er zunächst eine positive Popularität und dann einen Kult-Status, der offensichtlich bis heute Bestand hat.

Dass die halbe Nation seine Serie recht skrupelloser Erpressungen und gefährlicher Bombenanschläge äußerst amüsiert verfolgte und sogar mit dem Verbrecher symphatisierte, lag vor allem daran, dass Funke sich für die insgesamt 30 (erfolgreichen und versuchten) Geldübergaben stets äußerst raffinierte Tricks und abgefahrene technische Konstruktionen einfallen ließ.

So ließ er etwa ein Geldpaket in einer Streusandkiste deponieren, die er über einem Abwasserkanal drapiert hatte, durch den er dann mit der Beute floh. Für eine andere Übergabe verlegte er mehrere Meter Schienen einer Spielzeugeisenbahn, in einem kleinen Waggon sollte der Geldsack dann deponiert und wegtransportiert werden – was nicht funktionierte, da der Zug entgleiste.

Im April 1994 wurde der zum Kult-Gangster mutierte Arno Funke dann geschnappt und wegen schwerer räuberischer Erpressung zu 9 Jahren Haft und einer Schadensersatzleistung an den Karstadt-Konzern in Höhe von 2,5 Millionen verdonnert. Nach sechseinhalb abgessenen Jahren wurde "Dagobert" wegen guter Führung entlassen.

Wieder in Freiheit profitierte Funke zum einen von seiner Prominenz, zum anderen von seinen kreativen Talenten.

Bereits aus der Knastzelle heraus veröffentlichte er Karikaturen in der Satirezeitschrift "Eulenspiegel", als freier Mann veröffentlichte er im Eulenspiegel-Verlag mehrere Bücher, darunter seine Autobiografie "Mein Leben als Dagobert".

Außerdem zog es ihn immer wieder mit seiner Geschichte auf die Bühne. In seiner multimedialen One-Man-Show "Erbrechen lohnt sich nicht" präsentierte er 2007 eine Mischung satirischer Geschichten, Karikaturen und Filmspots.

Abgehärtet durch seine Verbrecher- und Knastzeit geht er nun voll Zuversicht ins Dschungelcamp.

Durch seine Gefängniszeit und "seine Frau" sei er es gewohnt, unter ständiger Beobachtung zu stehen, außerdem habe er gelernt "bestimmte Dinge auszuhalten", weshalb er "relativ gelassen" nach Australien reise.

STAR-FAKTOR: Mittel. Zwar ist er vielen unter seinem Gangsternamen "Dagobert" ein Begriff, seine spektakulären Coups liegen allerdings mittlerweile schon zwei Jahrzehnte zurück

DSCHUNGEL-CHANCEN: Hoch. Arno Funke hat schon als Verbrecher Nerven wie Drahtseile bewiesen. Nach sechs Jahren Knast wird ihn nichts mehr schocken können.

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GURU

wird schon lange im Dschungel leben

Petzen!#22
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GURU

Hast eben was an der Murmel , herrlich wieder nachgeplappert .
Treffend formuliert das du nur leere Worthülsen von dir gibst , hast dich selbst bestätigt in deiner eigenen Dummheit ,,,,,,nimm deine Käsemauken @Affendaumenpsycho und verschwinde in den Dschungel , schieb dir dein Gelaber sonst wohin !

Petzen!#21
*****
Rockstar

Also das mit den Worthülsen war doch treffend formuliert, leider auch nicht aus deiner maukigen Murmel, wieder mal nachgeplappert!
Außerdem sind Deine Ausführungen reine Erfahrungswerte!

Petzen!#20
*****
GURU

zum Entlausen findet er auch jemanden !

Petzen!#19
*****
GURU

und genügend bäume gibt es auch

Petzen!#18
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