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Emma Watsons – härteste Rolle in Polit-Thriller Colonia

Emma Watson bei einer Gala in New York
FOTOS: Die beeindruckende Karriere der Emma Watson

Emma Watson – hier bei einer Gala in New York – wird von Insidern sogar als Oscar-Anwärterin gehandelt  © Evan Agostini/Invision/AP

"Harry Potter"-Star Emma Watson wird in "Colonia" an der Seite von Daniel Brühl zu sehen sein. Die Rolle war ihre bisher größte berufliche Herausforderung.

Die Rolle der Hermine in "Harry Potter" machte sie zum Weltstar. Nach der Nachwuchs-Hexe folgten viele weitere Rollen für Emma Watson (25). Jetzt hat sie in dem Polit-Thriller "Colonia" offenbar ihre bisher größte berufliche Herausforderung gefunden: "Es ist die härteste Rolle, die ich je spielen musste. Aber auch die, die mich am meisten erfüllt hat. Ich spürte, dass ich das Richtige tue", sagte sie der "Mail on Sunday".

Regie führte bei "Colonia" Oscar-Gewinner Florian Gallenberger ("John Rabe"). Neben Emma Watson sind darin Daniel Brühl (37) und Michael Nyqvist (54) zu sehen. Die Story basiert auf wahren Begebenheiten aus dem Jahr 1973 in Chile. Brühl spielt Daniel, einen Deutschen, der von Augusto Pinochets Geheimpolizei entführt wird. Seine Frau Lena (Watson) versucht ihn zu finden. Sie folgt ihm bis in ein von der Außenwelt abgeschiedenes Dorf namens "Colonia Dignidad": nach außen eine wohltätige Einrichtung, die vom Prediger Paul Schäfer (Michael Nyqvist) geführt wird. Lena tritt der Sekte – verkleidet als Ordensschwester – bei, um Daniel zu retten, und muss feststellen, dass dort grauenhafte Dinge passieren.

Emma wolle sich von "Harry Potter" distanzieren und "das ist ihre große Chance, um ernst genommen zu werden", wird eine nicht näher genannte Quelle von dem Blatt zitiert. Ihre Leistung sei großartig. Sogar als Oscar-Anwärter wird sie von dem Insider gesehen. Der Film wird im September auf dem Toronto International Film Festival Weltpremiere feiert und soll im Januar 2016 in den Kinos anlaufen. (spot)

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Kommentare
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GURU

Beim Umgang mit diesen latainamerikanischen Diktatoren hat sich der Westen nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Im Gegenteil, da wurden üblen Verbrechern der Steigbügel gehalten. Das war eine schwere Zeit in fast allen Latainamerikanischen Staaten und wenn eine Emma Watson jetzt eine Figur aus dieser Zeit spielt, dann wird das kein Zuckerschlecken. Finanziell nötig hat sie das ganz sicher nicht, aber da sie noch nicht vor hat in Rente zu gehen, sondern künstlerische Anerkennung sucht, braucht sie solche sie fordernde Rollen. Wenn sie diese meistert, und bisher hat sie das, steht dem Oscar mittelfristig nichts mehr im Wege.

Petzen!#3
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GURU

Spielen "müssen"?? *lol* Ganz bestimmt nicht.. Spielen wollen, da sie ja von dem Hermine-Image weg möchte.. Und, by the way, die Gage für diese haaaarte Rolle ist bestimmt nicht zu verachten. Mein Mitleid hält sich also in Grenzen.

Petzen!#2
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V.I.P.

dieses Stöckchen muss doch bei Außenaufnahmen immer an die Leine gelegt werden, die Gefachr, dass sie von einer Windböhe erfasst wird und weggeblasen wird ist doch viel zu groß... ;)

Petzen!#1