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Matt Damon hält sich nicht für Oscar-würdig

Matt Damon bei der Premiere von "Der Marsianer" Im September in London
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Für Matt Damon gibt es wichtigeres als Preise  © Getty Images

Matt Damon (45) zählt neben Leonardo DiCaprio (41) bei der diesjährigen Oscar-Verleihung zu den Favoriten als bester Hauptdarsteller. Doch er selbst findet, dass er die Statue nicht verdient hat. 

Am 28. Februar ist es soweit: Hollywoods Elite wird bei den Academy Awards mit der bedeutungsvollsten goldenen Statue des Filmgeschehens – dem OSCAR – ausgezeichnet. Matt Damon, der bereits 1997 einen Goldjungen für das beste Drehbuch zum Klassiker "Good Will Hunting" abstauben konnte, ist in diesem Jahr für seine Hauptrolle in "Der Marsianer" nominiert.

Seine Konkurrenten: Leonardo DiCaprio (41) für "The Revenant", Michael Fassender (38) für "Steve Jobs", Eddie Redmayne (34) für "The Danish Girl" und Bryan Cranston (59) für "Trumbo".

Große Namen – und wenn es nach Matt geht, bekommt nicht er den Preis: "Ich glaube, es gibt andere Schauspieler, die für ihre Arbeit den Oscar mehr verdienen als ich", gesteht er im Interview mit der britischen Tageszeitung "Independent". Vielleicht gewinnt endlich Leo, der mittlerweile schon zum sechsten Mal für diese Auszeichnung nominiert ist, aber noch nie gewonnen hat. "Leo ist mein Kumpel", ist alles, was Matt dazu zu sagen hatte.

Die beiden Männer verbindet neben der Schauspielerei ihr großes soziales Engagement. Matt investiert viel Zeit, den ärmsten Ländern dieser Welt zu helfen, sauberes Trinkwasser zu bekommen (water.org).

"Ich kann nicht für Leo sprechen, aber ich kann mir vorstellen, dass er genauso denkt wie ich. Wir sind eines Tages aufgewacht und haben gemerkt, dass wir einen großen Einfluss haben. Wir sind quasi ein Sprachrohr für unsere Gesellschaft. Und genau deshalb wurde uns bewusst, dass wir uns für die Welt einsetzen müssen", erklärt der Schauspieler.

"Es macht mir Spaß und ich sehe es nicht als Arbeit an. Ich bin dafür verantwortlich, von meinem Glück etwas zurück zu geben und damit Menschen in Not zu helfen", stellt er gegenüber dem Magazin klar.

Dafür hätte Matt auf jeden Fall eine Auszeichnung verdient. Wer am Ende den Oscar als bester Hauptdarsteller in den Händen halten wird, zeigt sich dann Ende Februar. (rk)

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Kommentare
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*****
GURU

bodenständig der gute mann.....!

Petzen!#5
*****
V.I.P.

Gute Schauspieler und Filme erkennt man auch ohne Oscars. Ich halte die Oscar Verleihung sowieso für extrem überbewertet!

Petzen!#4
*****
GURU

Für den Marsianer hat er den Oscar ganz bestimmt nicht verdient, richtig! 'Ich verstehe nicht, dass er sich für diesen unsäglichen Scheiß hergegeben hat.. Ganz schnell wieder vergessen diesen Film..

Petzen!#3
*****
B-Promi

Ich glaube, er weiß, dass man nur mit Rollen, die das Herz der Massen berühren, gewinnen kann. Ein Kampf mit sich selbst muss so möglichst übertragbar sein auf die Situation eines jeden Einzelnen. Ist es nur der Kampf für den Kampf selbst, dann nicht. Ist aber eine ungewohnte Wendung im Film drinnen oder hat er eine bewusste Message wie z.B. "alles verloren im Film und dennoch gewonnen" oder "weniger ist mehr" oder "vom Tellerwäscher zum Millionär, aber nicht oberflächlich, sondern die inneren Schweinehunde Stück für Stück mühsam besiegt, über sich selbst herausgegangen..." oder "auch mit fehlenden, konträren oder ambivalenten Eigenschaften (z.B. Drogenabhängiger oder Transvestit porträtiert) kannst du mit Imperfektion durch einen starken Charakter alles erreichen oder für einen Willen eintreten..." etc., dann kann eine Rolle ein Anwärter für einen Preis sein. Es muss halt die Gurgel runtergehen und zum Heulen bewegen oder mit einem augenzwinkern zum Lächeln bringen, obwohl es die dargestellte Situation verbietet. Besonderes, was die Menschen bewegt. Da sehe ich den Marsianer nicht unbedingt. Ich denke, zwischen schauspielerischer Leistung in Kombi mit dem Impact seitens des Films/Scripts/der Situation wird eher Vorrang gegeben als wie der reinen schauspielerischen Leistung. Die Kombi muss stimmen. Und da spielt er auf die Rolle von Leo an. Was auch noch wichtiger als jeder Oscar ist, ist, dass die Messages der Filme und die Rollen, besonders ein paar Situationen daraus , selbst ohne gewonnenen Preisen, die Masse berühren, erreichen und in Erinnerung bleiben. Viele gute Filme mit guten Schauspielern, die nie einen Oscar gewonnen haben, hatten gute Aussagen und tolle Leistungen, die mehr im Gedächtnis geblieben sind, als jede Oscarnominierung.

Petzen!#2
*****
B-Promi

brutal bescheiden der mann! sowas gefällt!

Petzen!#1