Margit Geissler: Vom Marienhof in den Puff
Wie kann so etwas passieren?
Nach einer doch recht erfolgreichen TV-Karriere hat Margit Geissler nun das Fach gewechselt. Sie ist jetzt Puffmutter.
Der Frauenzeitschrift "Schöne Woche" erklärte sie: "Ich ertrinke nicht in Selbstmitleid, nur weil es mit der Schauspielerei nicht mehr läuft. Das ist ein Job wie jeder andere".
Anfang der 80er hatte Geissler in Helmut Dietls Erfolgsserie "Monaco Franze" und im Kino an der Seite von Didi Hallervorden geschauspielert. Zwischen 1995 und 1997 stand sie für ganze 476 Folgen "Marienhof" vor der Kamera.
Dann nahm sich die Schauspielerin eine Auszeit und kümmerte sich zehn Jahre lang um Tochter Danny-Babette (20) – was das Aus für ihre erfolgreiche TV-Karriere besiegelte.
Als sie wieder arbeiten wollte, blieben die Angebote weg und Geissler übernahm das Etablissement "Berdux 5" als Pächterin.
Gegenüber "BILD" beklagt sie sich nicht über ihre heutige Situation. Im Gegenteil, sie zieht sogar eine positive Bilanz: "Es macht mir Spaß. Ich muss Menschen führen. Auch mal Streit schlichten. Ich kümmere mich, wenn eine krank wird. Die Mädels kommen zu mir wie zu einer Ersatz-Mama".
Ist zwar nicht mein Ding, aber wer es mag und braucht. Sie wird ja auch älter und irgendwie muss sie ja von was leben. Wenn sie keinen anständigen Job bekommt, dann muss sie eben diesen machen.
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Samanta hat es schon auf den Punkt gebracht. Bordelle sind viel wichtiger, als manche glauben, ohne ins Detail gehen zu wollen. Denkt mal darüber nach. Und wenn sie die Mädchen gut behandelt, warum nicht? Denen begegnet einiges, was einer Frau schon die Magennerven überfordern kann. Kann mir gut vorstellen, dass die dann froh sind, einen Rückhalt zu haben, ob es jetzt darum geht, einen rauszuschmeißen, der alle Regeln missachtet hat, oder um sich einmal auszuheulen. Menschenkenntnis und Betriebswirtschaft braucht man für ein Puff gleich wie für einen Supermarkt.
Wenn jemand im Rotlichtmilieu arbeitet, dann finde ich das gar nicht so anrüchig, wie es immer heißt. Selbst könnte ich mir zwar nicht vorstellen, mich zu prostituieren, aber deshalb muss ich andere nicht verurteilen. Es kommt ja leider vor, dass Mädels zum Anschaffen gezwungen werden, solche Bordelle sind natürlich unterste Schublade und gehören lieber gestern als heute von der Polizei gestürmt - keine Frage. Aber solange alles freiwillig und mit rechten Dingen zugeht - who cares?! Die Nachfrage ist ja offenbar da, und die Mädels tun mit ihrer Arbeit keinem weh (außer er will es ^^).
Ist auf jeden Fall ne sichere Einnahmequelle, warum nicht wenn`s ihr gefällt!







