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Caitlyn Jenner - keine Haftstrafe 

Caitlyn Jenner bei einer Veranstaltung im Juli in Los Angeles

Caitlyn Jenner kann ihr neues Leben als Frau wieder voll und ganz genießen  © Getty Images

Caitlyn Jenner (65) wird nicht für den Verkehrs-Unfall, in den sie im vergangenen Februar verwickelt war, zur Rechenschaft gezogen. 

Caitlyn Jenner kann aufatmen. Sie muss nicht ins Gefängnis und wird auch nicht wegen fahrlässiger Tötung zur Rechenschaft gezogen. Ganz im Gegenteil: Sie soll gar nicht erst für ein Verbrechen oder eine Straftat angeklagt werden. Der Autounfall, in den sie am 07. Februar 2015 verwickelt war, war nicht ihre Schuld. Damals rasten auf einer Küstenstraße zwischen Malibu und Los Angeles vier Autos ineinander. Dabei kam die 69-jährige Kim Howe ums Leben. Weiter Opfer wurden ins Krankenhaus eingeliefert, kamen aber mit leichteren Verletzungen davon. Caitlyn selbst wurde dabei gar nicht verletzt. Nachdem die Ermittlungen von der Polizei von Los Angeles im August abgeschlossen waren, wurde ein 161 Seiten langer Bericht der Staatsanwaltschaft übergeben. Daraus ging hervor, dass der Reality-Star angesichts der Verkehrslage und der Witterungsverhältnisse zu schnell gefahren sei. Wenn sie schuldig gesprochen worden wäre, hätten ihr bis zu neun Jahre Gefängnis gedroht. Das Bezirksgericht in Los Angeles hat den Fall jedoch jetzt abgelehnt. Der Grund: Caitlyn – die übrigens zur Unfallzeit noch Bruce Jenner war – fuhr nicht über der Geschwindigkeitsbegrenzung. Sie betätigte die Bremse, zwar ein bisschen zu spät, doch der Staatsanwalt fand ihr Verhalten nicht unangemessen, basierend auf den Fakten der Wetterverhältnisse. Jenner konnte ihren SUV nicht rechtzeitig zum Stillstand bringen und fuhr dem Wagen vor ihr, einem Lexus, hinten drauf. Dieser geriet auf die Gegenfahrbahn und wurde von einem Hummer erfasst. Der Unfall wurde mikroskopisch auseinander genommen, so dass es über sechs Monate dauerte, bis die Staatsanwaltschaft sowie das Bezirksgericht und die Los Angeles Polizei zu einem Urteil kamen. Blair Berk, der Rechtsanwalt von Caitlyn, erklärt gegenüber dem amerikanischen Online-Portal „TMZ“: „Wir waren uns von Anfang an sicher, dass Caitlyn nicht für schuldig befunden werden kann, denn sie hatte keinerlei Schuld an diesem Unfall. Wir freuen uns, dass der Staatsanwalt ebenfalls der Meinung ist, dass jeglicher Vorwurf unangemessen wäre. Ein Verkehrsunfall ist schlimm. Umso schlimmer, wenn ein Leben dabei verloren geht, aber nicht in jedem Fall ist es eine kriminelle Handlung.“ Caitlyn wird jetzt sicherlich wieder ein bisschen besser schlafen können, mit dem guten Gewissen, keine Gefängniszelle mit einem Mann teilen zu müssen. (rk)

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Kommentare
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B-Promi

...und dabei hatter sich doch sooo gefreut die dortigen Duschen zu testen... :D

Petzen!#13
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V.I.P.

muss der mann also nicht in den männerknast !!!

Petzen!#12
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B-Promi

Wiesel, andere Länder andere Sitten!!!! Schon mal etwas gehört davon!!!

Petzen!#11
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Paparazzo

@meryl wie hinlänglich bekannt ist in deutschland auch nicht.

Petzen!#10
*****
B-Promi

Er hat im Crashmoment das "hinten rein fahren" wohl etwas anders interpretiert... :D

Petzen!#9