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The Voice of Germany – Vom herausragenden Start zum öden Finale

Die vier Finalisten von "The Voice" für das große Finale am nächsten Freitag stehen fest. Es sind Isabell Schmidt, Michael Lane, James Borges und Nick Howard – alle irgendwie öde.

Dabei hatte die zweite Staffel der Casting-Show so herausragend begonnen, verlor aber mit jeder neuen Runde an Reiz – was sich auch bei den Quoten bemerkbar machte.

Den bisherigen Tiefpunkt des Unterhaltswerts erreichte "The Voice of Germany" ausgerechnet im Halbfinale. Nur noch 2,96 Millionen Zuschauer interessierte der weitere Werdegang der Newcomer.

Nachdem bereits eine Woche zuvor die Frauenschwärme und Sympathen Jesper Jürgens (25) und Gil Ofarim (30) rausflogen, traf es am Freitag überraschend mit den Publikumslieblingen Michael Heinemann (26) und Brigitte Lorenz (42) zwei weitere Top-Favoriten – umso merkwürdiger, entschied das Publikum doch selbst.

Die acht Halbfinal-Teilnehmer bekamen nun die Gelegenheit, jeweils einen selbst geschriebenen Song zu präsentieren und mit dem direkten Konkurrenten ein Duett zu singen.

Was übrig blieb? Vier Finalisten, die wenig Argumente liefern, sich wirklich auf das Finale freuen zu dürfen. Da wäre zum einen der US-amerikanische Ex-Soldat Michael Lane (26), der sich auf der Bühne nicht gleichzeitig bewegen und gut singen kann, aber vom freiwilligen Ausstieg der epilepsiekranken Freaky T. (35) profitierte und Isabell Schmidt (23), definitiv ein Christina-Stürmer-Verschnitt.

Die zweite Hälfte stellen der Engländer Nick Howard (30) mit Strahlelächeln 0815 und der Luxemburger James Borges (24), der es noch am ehesten vermag, mit Originalität und Entertainerqualitäten zu punkten – und trotzdem wie eine kleinere Version von Sido (32) aussieht.

Aus der Zuschauerseele sprach nach dem letzten Duell Nena (52), die vom Auftritt von Rob Fowler (41) und James Borges einfach nur noch genervt war, und dies auch genau so sagte. Rea Garvey (39) erinnerte der Auftritt der beiden bezeichnend an den Film "Brokeback Mountain" – was den Mentoren von "The BossHoss" gar nicht gefiel.

Wie auch immer, am 14. Dezember entscheidet sich, wer zur zweiten Stimme Deutschlands wird – und ob es in die Versenkung geht, oder zumindest ein ansehnlicher Erfolgswerdegang á la Vorjahrssiegerin Ivy Quainoo draus wird. Voraussichtlicher Höhepunkt der letzten Show: die Gäste Robbie Williams, Nelly Furtado und Leona Lewis.

Unser Tipp für Staffel drei: Nach den Blind Auditions direkt ins Finale!

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Shia LaBeouf
Kommentare
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*****
Paparazzo

Haha keine besonderen Vorkommnisse, super Titel

Petzen!#10
*****
GURU

Wenn die Guten alle raus sind wen wundert`s !

Petzen!#9
*****
GURU

@Andreaslilly: Du bist dieser michelschwuchtelveganerdingsda! Das erkennt man an deinem Bild!

Petzen!#8
*****
GURU

Ach so, eines ist sicher: Nach dem ganzen Gedönse werde ich die nächsten Jahre auf keinen Fall mehr irgendwas bei Vodafone kaufen oder abschließen...

Petzen!#7
*****
GURU

Dauerwerbung, die Golpaschin mit der bescheuerten Weblounge, das ständige Nachfragen beim Notar, ewige Wartepausen, bis dann endlich das Ergebnis auch angezeigt wird... am genialsten an der Show ist das Konzept der Blind Auditions, vor allem die Gesichter der Coaches, wenn sie sich für jemanden umdrehen und den/die zum ersten Mal sehen... der Rest ist mit den Publikumsvotings auch nicht besser geworden, eher schlechter, da die Coaches sich aus der Verantwortung stehlen können und beim Publikumsentscheid nur zählt, wer möglichst viele Leute für sich zum Anruf motivieren kann. Da spielen dann andere Faktoren eine Rolle als die Stimme...

Petzen!#6