4 Kommentare

Tom Hanks spricht über Krebs-Erkrankung seiner Frau Rita Wilson

Tom Hanks und Rita Wilson 2014 in Washington
FOTOS: Schockdiagnose Brustkrebs

Tom Hanks und Rita Wilson bei einer Veranstaltung in Washington im Dezember 2014 – zu etwa der Zeit, als Wilson die Krebsdiagnose bekam  © Greg Allen/Invision/AP

Das Schlimmste scheint überstanden: Rita Wilson geht es ein Jahr nach der Diagnose Brustkrebs wieder gut, wie ihr Mann Tom Hanks erzählt. Doch seien die vergangenen Monate "die Hölle" gewesen.

Tom Hanks (59, "Bridge of Spies") und seine Frau Rita Wilson (59) haben ein hartes Jahr hinter sich. Ende 2014 wurde bei Wilson Brustkrebs diagnostiziert. Um ihn zu besiegen, musste sie sich beide Brüste entfernen lassen, wie sie im April bekanntgegeben hatte. Wie schwer die vergangenen Monate für sie und ihre gesamte Familie waren, erzählte Hanks nun der "Daily Mail".

"Rita hat es im Dezember erfahren. Das bedeutet, dass Weihnachten und Neujahr vollkommen anders waren als in den Jahren zuvor. Und jetzt, ein Jahr später, scheint sie es überstanden zu haben."

"Wir wissen mittlerweile alle, was für eine Hölle diese Art von Krankheit ist", sagte er. "Es kommt aus dem Nichts und bringt alles zum Stehen, denn man kann nur noch alles andere liegen lassen und sich auf unzählige Sachen konzentrieren, die erledigt werden müssen." Er sei sich bewusst, dass er und Wilson sich glücklich schätzen können, sich die beste Behandlung leisten zu können. "Doch während es passierte, konnte ich mich nur vor dem Mut meiner Frau verneigen."

Falsche Hoffnung gegen Geld

Doch so stark der Zusammenhalt in der Familie war, brachte Wilsons Erkrankung schlechte Seiten an anderen Leuten zum Vorschein. "Was ich während alldem erkannt habe, ist, dass es Menschen auf dieser Welt gibt, die, wenn sie erfahren, dass du eine bestimme Krankheit hast, sofort Geld mit dir machen wollen – vor allem bei Krebs", erzählte Hanks dem Blatt. Manche hätten ein Fünkchen wissenschaftliche Relevanz, so dass sie eventuell wahr sein könnten, andere hingegen seien komplette Quacksalberei. "Aber Gott segne meine Frau – und ihren Mut. Wir können uns sehr glücklich schätzen."

Somit zählt das vergangene Jahr sicherlich zu den dunkelsten Kapiteln der Beziehung zwischen Hanks und Wilson, die seit 27 Jahren eine Bilderbuchehe führen. "Die Leute sagen, Beziehungen seien schwierig", sagte Hanks. "Aber ich finde, wenn sie so schwierig ist, ist man vielleicht in der falschen Beziehung." (spot)

Tipps der Redaktion
Karel Gott 2014 in Köln
schließen
Lies auch ...
Billy Talent: Aaron Solowoniuk, Jordan Hasting, Benjamin Kowalewicz, Ian D'Sa und Jonathan Eric Gallant
Billy-Talent-Interview "Amerikaner mögen es geradeaus"
Kommentare
noch verfügbare Zeichen
*****
Jetsetter

wenn ich sowas lese,frage ich mich immer,aus welchen löchern die "heiler" plötzlich krabbeln!? klar....bei prominenten erfährt man es durch die presse....aber bei "privaten"?? der vater eines bekannten hat alle 3 monate ca. 20000€ für ein "medikament" bezahlt! wohlgemerkt,an einen zugelassenen arzt!! geholfen hat es nichts! er ist trotzdem im rahmen,der ihm gesteckten lebenserwartung,verstorben! rund eine viertel-million euro hat er investiert....für nichts! sein sohn hat zwar strafanzeige erstattet,aber aufgrund fehlender "beweismittel"...sprich medikamente...wurde das verfahren eingestellt! er praktiziert noch heute und seine "kunden" weigern sich,eine aussage zu ihrem "wunderarzt" zu machen!! ich finde es einfach nur schäbig,sich an dem leid anderer zu bereichern! bei entführungen...vermissten...etc. treten ja auch immer gleich spezielle "privatdetektive,hellseher,schamanen" und was weiß ich nicht noch alles auf den plan! das leid anderer,muss wohl extremst lukrativ sein,wenn man mit der verzweiflung derer arbeiten kann!! für mich sind die einfach nur "gesocks"!!

Petzen!#4
*****
Jetsetter

wenn ich sowas lese,frage ich mich immer,aus welchen löchern die "heiler" plötzlich krabbeln!? klar....bei prominenten erfährt man es durch die presse....aber bei "privaten"?? der vater eines bekannten hat alle 3 monate ca. 20000€ für ein "medikament" bezahlt! wohlgemerkt,an einen zugelassenen arzt!! geholfen hat es nichts! er ist trotzdem im rahmen,der ihm gesteckten lebenserwartung,verstorben! rund eine viertel-million euro hat er investiert....für nichts! sein sohn hat zwar strafanzeige erstattet,aber aufgrund fehlender "beweismittel"...sprich medikamente...wurde das verfahren eingestellt! er praktiziert noch heute und seine "kunden" weigern sich,eine aussage zu ihrem "wunderarzt" zu machen!! ich finde es einfach nur schäbig,sich an dem leid anderer zu bereichern! bei entführungen...vermissten...etc. treten ja auch immer gleich spezielle "privatdetektive,hellseher,schamanen" und was weiß ich nicht noch alles auf den plan! das leid anderer,muss wohl extremst lukrativ sein,wenn man mit der verzweiflung derer arbeiten kann!! für mich sind die einfach nur "gesocks"!!

Petzen!#3
*****
Rockstar

Ich freue mich sehr für die beiden und wünsche ihnen, dass es endgültig vorbei ist.
Als selbst betroffener und Kontakt mit anderen betroffenen muss ich leider bestätigen, dass Krebs eine sehr gute Geldquelle ist.
Einerseits sind sind wirksame Krebsmedikamente extrem und unverhältlismäßig teuer. Andereseits werden unzählige wirkungslose, dubiose Alternativmethoden, -mittelchen und -bücher angeboten, die auch nur darauf abzielen, den verzweifelten das letzte Geld aus der Tasche zu ziehen. Oft wird dann auch noch mit unseriösen Erfolgsmeldungen gearbeitet. Da gibt es z.B. das Buch: "Krebszellen mögen keine Himbeeren".
Wer verzweifelt ums Überleben kämpft, denkt nicht immer nüchtern: "Es könnte ja sein, dass es tatsächlich hilft."

Petzen!#2
*****
GURU

Hoffe, dass der Krebs bei ihr nicht mehr zurück kommt und sie endgültig geheilt ist- und ich hoffe, der vermisste Sohn taucht endlich wieder auf. Der ist ja schon seit Juli abgängig.

Petzen!#1