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Wird Quentin Tarantinos "The Hateful Eight" zum Flop?

Quentin Tarantino hat mit "The Hateful Eight" seinen achten Film produziert
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Für seine Arbeit als Regisseur wurde Quentin Tarantino bereits mit den wichtigsten Filmpreisen ausgezeichnet  © Action Press

Quentin Tarantinos Erfolgsfilm-Liste ist ziemlich überschaubar: "Pulp Fiction", "Inglourious Basterds", "Django Unchained" – und nur noch fünf weitere Werke hat er erfolgreich produziert. Doch sein neuester Film, "The Hateful Eight", scheint sich da nicht einzureihen. Das könnte auch an einem Boykott-Aufruf der Polizei liegen.

Der neueste Streifen des erfolgsverwöhnten Regisseurs Quentin Tarantino (52, "Django Unchained") könnte sich zum kommerziellen Flop entwickeln. Der Western "The Hateful Eight", der in den USA bereits Weihnachten anlief, spielte der "New York Post" zufolge bisher magere 42,9 Millionen US-Dollar ein, bei Produktionskosten von angeblich 50 Millionen Dollar. Zusätzliche 25 bis 35 Millionen Dollar soll das Filmstudio, The Weinstein Company, für Werbeanzeigen und Promotion ausgegeben haben. Mögliche Ursache für das Fernbleiben der Zuschauer könnte ein Boykott-Aufruf der New Yorker Polizeigewerkschaft sein, dem sich binnen kürzester Zeit weitere Verbände, unter anderem aus Los Angeles, angeschlossen hatten.

Tarantino hatte Ende Oktober an einer Demonstration gegen Polizeigewalt teilgenommen und dabei verlauten lassen: "Ich bin ein Mensch mit einem Gewissen. Und wenn man davon überzeugt ist, dass da Mord stattfindet, dann muss man sich erheben. Ich muss die Mörder Mörder nennen." Mit der Aussage brachte er zahllose Polizisten gegen sich auf. Patrick Lynch, Chef der Gewerkschaft "Patrolmen's Benevolent Association" sagte der "New York Post", es sei "keine Überraschung", dass jemand, der in seinen Filmen Verbrechen verherrliche, ein "Cophasser" sei. Deshalb forderte er: "Es ist Zeit für einen Boykott von Quentin Tarantinos Filmen." Produzent Harvey Weinstein hatte daraufhin bereits schlechte Kartenverkäufe befürchtet, wie das Blatt erfahren haben will.

Im All beliebter als auf der Straße?
Immerhin können sich Tarantino und Co. über das Interesse einer anderen Zielgruppe freuen, die bei den Verkaufszahlen allerdings nicht besonders ins Gewicht fällt: Die NASA hat "The Hateful Eight" für die Astronauten auf der internationalen Raumstation ISS angefordert, berichtet die "New York Post". Die Produktionsfirma wolle am Wochenende den Upload des Filmes organisieren. "Ich denke, sie werden keinen Bildschirm haben, der groß genug für die 70-Millimeter-Roadshow-Version ist", scherzte ein Sprecher. "Aber wir freuen uns sehr, dass sich die Astronauten den Film im Weltraum ansehen werden." (spot)

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Kommentare
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*****
GURU

der film ist wirklich gelungen.....!

Petzen!#6
*****
Jetsetter

Ein kommerzieller Flop, einfach weil der Film weniger gut ist als seine anderen Werke. Und das sage ich als Tarantino Fan. Der Film ist ein dauerhaftes Herumpöbeln, Anmachen und gegenseitiges Beschuldigen, vom Anfang bis zum Ende, und das wird dann im Verlauf des Filmes richtig nervig.

Petzen!#5
*****
Normalo

Hmm. Wenn ich jeden, der mich kritisiere, zum "Hasser" erkläre, dann hab ich wenig Chancen im Leben voranzukommen.
Und jemanden wegen seiner Meinung wirtschaftlich zu sanktionieren ist... naja... sagen wir: Von einer Polizeigewerkschaft würde ich mir mehr Reflexion wünschen.
Ich geh' auf jeden Fall rein.

Petzen!#4
*****
Normalo

ganz klar ein toller film ein tarantino der alten klasse auf jeden fall ein film der sich an seinen frühen werken wie reservoir dogs, jackie brown oder pulp fiction orientiert und somit was für leute ist die tarantino nicht nur mit action und gewat bis zum geht nicht mehr assoziieren sondern wert auf eine gute spannende geschichte legen. bei dem film hat man oft das gefühl die spannung mit einem messer schneiden zu können. dieser film ist ein reservoir dogs im western setting und mit ebendiesem auf eine stufe zu stellen. wer also spass an einer spannenden story mit guten schauspielern hat ohne dabei brachial action und ein gore fest zu erwarten und nicht mit der erwartung rein geht ein neues kill bill inglorious basterds oder django unchained zu sehen, dafür ist der film zu ruhig, der kommt deinitiv auf seine kosten.

Petzen!#3
*****
Groupie

ACHTUNG MILDE SPOILER ZUM FILM
Mhhh liegt es vielleicht daran das kein Mensch Lust auf einen 3 1/2 Stunden Film im Kino hat mmmmhhh.Hab ihn schon gesehen und irgendwie waren die Dialoge dieses mal quälend lang.Alleine der erste Szenen-Dialog dauerte etwa 20 Minuten, es gibt nur 2 Schauplätze, Action gibt es nur in den letzen 30 Minuten und, die dauert dann vielleicht zusammen 5 Minuten,peng tot 15 Minuten Gelaber,die blutigen Sachen waren aber nun ja ,extrem, teilweise unvorhersehbar und im ganze eine grandiose Erlösung,die letzen 30-45 Minuten sind genau das worauf man die ganze Zeit wartet. Nicht das ich Tarantinos Dialoge nicht zu schätzen wüsste aber 3 1/3 Stunden Film,mit den ersten 3 Stunden nur Dialoge....

Petzen!#2