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Charlie Sheen: Rausschmiss bei "Two and a Half Men"!

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Robert Pattinson Sein Vorbild: Charlie Sheen

Die Produktionsfirma Warner Bros. hat Charlie Sheen (45) entlassen. Ist damit nicht nur die Comedyserie, sondern auch seine Karriere zu Ende? Alkohol- und Drogenprobleme drohen den Schauspieler langsam, aber sicher zu vernichten.

"Nach gründlicher Erwägung hat Warner Bros. Television die Dienste von Charlie Sheen für "Two and a Half Men" mit sofortiger Wirkung gekündigt", heißt es laut "TMZ.com" in dem Schreiben.

Die Gründe für den Rausschmiss sei Charlie Sheens "selbstzerstörerisches, gefährliches Verhalten". Sheen scheine "sehr krank" zu sein.

Im Vorfeld nannte der Schauspieler den Produzenten Chuck Lorre eine "verseuchte kleine Made" und forderte mehr Gehalt. Die Zukunft der Serie steht ohne ihren Star in den Sternen. Fakt ist: Der Schauspieler steckt in einer tiefen Krise. Sein langjähriger Presseagent Stan Rosenfield hatte schon Ende Februar entnervt das Handtuch geschmissen. Er sei nicht in der Lage gewesen "effektiv zu arbeiten", heißt es. Charlie Sheen zeigt sich unbeeindruckt: "Es geht mir gut", zitiert ihn "Us Magazine". Angeblich plant er, mit seinem Anwalt Marty Singer gegen die Kündigung gerichtlich vorzugehen.

Zeit für einen Rückblick auf seine einst so vielversprechende Karriere: Eigentlich heißt er Carlos Irwin Estévez und ist der Sohn von Film-Legende Martin Sheen ("Apocalypse Now"), dessen Künstlernamen er übernahm.

Sein Bruder Emilio arbeitet unter dem richtigen Familiennamen ebenfalls als Schauspieler. Charlie Sheen hatte sich in Hollywood mit kleineren Filmen bereits einen Namen gemacht. Dank des Anti-Kriegsfilms "Platoon" von Star-Regisseur Oliver Stone avancierte er 1986 zum anerkannten Charakterdarsteller. Stone gab ihm ein Jahr darauf wieder eine Hauptrolle. Dieses Mal spielte er neben Hollywood-Star Michael Douglas in dem Thriller "Wall Street" den Börsenmakler Bud Fox, der wegen Insiderhandels in den Knast wandert. In "Hot Shots – Die Mutter aller Filme" (1991) bewies er sein komisches Talent. 1994 bekam er einen Stern auf dem "Walk of Fame".

In Sachen Liebe versagte Charlie Sheen dagegen auf ganzer Linie: Schauspielerin Kelly Preston, heute mit John Travolta verheiratet, verließ ihn 1990, nachdem er ihr "zufällig" bei einem Streit in den Arm schoss.

1996 prügelte er seine damalige Freundin Brittany Ashland bei einem Streit bewusstlos. Er wurde zu einer recht milden Strafe verdonnert: Bewährungsstrafe und Sozialstunden. 2002 heiratete er das Bond-Girl Denise Richards (40). Doch auch sie hatte vier Jahre später die Nase voll. Der Grund: Sein Drogenmissbrauch und seine Wutausbrüche. Sie haben zwei gemeinsame Töchter. Weihnachten 2009 bedrohte er seine damalige Ehefrau Brooke Mueller (33) mit einem Messer. Seit November 2010 ist auch diese Ehe geschieden.

Bevor es 2003 mit "Two and a Half Men" los ging, übernahm er 2000 in der Serie "Spin City" die Hauptrolle des Vizebürgermeisters "Charlie Crawford", nachdem zuvor Hauptdarsteller und Publikumsliebling Michael J. Fox ("Zurück in die Zukunft") wegen seiner Parkinson-Erkrankung seinen Rückritt bekannt gab. Für seine neue Rolle, die er zwei Jahre lang spielte, bekam Sheen einen "Golden Globe" überreicht.

Seit er in "Two and a Half Men" den alkoholsüchtigen Werbejingle-Komponisten Charlie Harper spielte, tauchte er nur noch gelegentlich in Kinoproduktionen (u.a. "Scary Movie 3") auf. Kein Wunder, bei dem Gehalt! Angefangen bei 90 000 Dollar, waren es am Ende sogar 1,25 Millionen US-Dollar Gage pro Folge.

Als Oliver Stone 2010 eine Fortsetzung von "Wall Street 2" produzierte, reichte es für Charlie Sheen nur für eine Nebentolle. Newcomer Shia LaBeouf (24, "Transformers") spielte die Hauptrolle.

In den letzten zwei Jahren sorgte Charlie Sheen mit seinen Drogenexzessen und Sexorgien immer wieder für Schlagzeilen.

Dabei träumt er von einer Patchwork-Familie mit seinen Ex-Frauen, die auch die Mütter seiner Kinder sind (mit Brooke Mueller hat er die knapp zweijährigen Zwillinge Bob und Max, mit Denise Richards die Töchter Sam (6) und Lola (5). Diverse US-Medien schreiben bereits einen Nachruf für den Hollywood-Star. Kaum einer glaubt noch in den USA, dass Sheen noch die Kurve bekommt.

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Kommentare
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*****
GURU

Schade um die gute Serie! Muss Carlos jetzt eigentlich zum Arbeitslosen-Amt und Hartz IV beantragen? Ach nee, erst mal gibt's ja ALG 1 *lol*

Petzen! #4
*****
Fan

Die Schreibe liest sich ja schon wie ein Nachruf.Das grosse Elend ist, er hat sein Talent weggeworfen.Ich wünsche ihm, dass das nicht auch für sein Leben gilt und er nach seiner Gesundung wieder zu sich findet.Ob Reich oder Arm: alle Drogenkranke sind arme Würste,
an denen sich nur noch die widerlichsten Straßenköter laben ..bis auf die Knochen und wenn es geht auch noch an dem Mark.Porno"darstellerinnen" sind sich ja wohl per se für nix zu fies.( mag auch Ausnahmen geben )

Petzen! #3
*****
Rockstar

shit!!! ich liebe two and a half men

Petzen! #2
*****
GURU

Und diesen Nachruf würde ich sofort unterzeichnen, denn ich glaube auch nicht, dass er die Kurve bekommt. Dazu müsste man eine Änderung des Lebenstiles wollen. Sheen aber will das volle Vergnügen - keine Besserung in Sicht. Schütteres Haar, verändertes Gesicht - knallrot angelafuen. Das ist nicht der Sheen , den wir kennen. Sheen -weiter so. Bald kannste dir die Radieschen von unten beschauen, wenn du so weiter machst.

Petzen! #1
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