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Krankenschwester von Herzogin Kate – Die Moderatoren nach dem Selbstmord

Nach dem Tod der Krankenschwester, die zuvor Opfer eines Scherz-Anrufs auf der Station von Herzogin Kate (30) geworden war, melden sich nun die Radiomoderatoren und der Ehemann zu Wort.

Es ist immer und für jeden ein Schock, wenn sich ein geliebtes Familienmitglied das Leben nimmt – das empfindet die Familie der verstorbenen Krankenschwester Jacintha Saldanha (†46) nicht anders.

Ihr Ehemann Benedict Barboza meldet sich jetzt via Facebook zu Wort: "Ich bin über den tragischen Verlust meiner geliebten Ehefrau Jacintha unter diesen schrecklichen Umständen zutiefst am Boden zerstört. Sie soll in Shriva Indien beerdigt werden – wir als Familie sind zutiefst betroffen über den Verlust unserer geliebten Jacintha."

Wobei Worte den Schmerz über die Trauer und den Verlust sicher nicht einmal annähernd ausdrücken können.

Während die Familie den Verlust der Mutter und Ehefrau verarbeiten muss, müssen auch die australischen Moderatoren damit leben, dass sie mit dem Tod von Jacintha in Verbindung gebracht werden. Im Internet werden Mel Greig (30) und Mike Christian wegen ihres Scherz-Anrufes wüst beschimpft – wobei auch die beiden Radiomoderatoren nie im Leben davon ausgegangen sind, dass ihr Anruf im Krankenhaus ein so schlimmes Ende nehmen könnte.

Denn eigentlich wollten sie nur etwas über den Gesundheitszustand von Herzogin Kate erfahren. Im Interview mit der australischen TV-Sendung "today|tonight" geben sich beide in Tränen aufgelöst und am Boden zerstört. Wie mittlerweile bekannt ist, sind beide in therapeutischer Behandlung.

Auch Herzogin Kate und ihr Mann Prinz William (30) haben der Familie der verstorbenen Krankenschwester am Freitag ihr Beileid ausgesprochen und sind zutiefst bestürzt über die Geschehnisse.

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Kommentare
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GURU

Dass dieser Anruf sicher nicht der alleinige Grund für den Suizid war, liegt auf der Hand. Kein gefestigter Mensch, der mit beiden Beinen auf der Erde steht, bringt sich wegen so was um.
Trotzdem war dieser Anruf bzw. die Idee dazu eine bodenlose Frechheit. Nicht nur, dass man dem überrumpeltem medizinischem Personal Details über Kates Gesundheitszustand entlockt hat - nein, man hat diese Details auch noch weltweit gesendet. Das ist unter aller Sau. Ich weiß nicht, wie das in England gehandhabt wird, hier darf man medizinische Auskunft nur nach Durchsage eines persönliches Kennwortes erteilen. Die/der Auskunftserteilende hätte also bei uns schon mal ein riesiges Problem mit Datenschutz und Verletzung der Schweigepflicht und Verletzung der Persönlichkeitsrechte. Zudem noch die Häme der Öffentlichkeit. Ich kann mir aber annähernd vorstellen, wie die sich gefühlt hat, als die vermeintliche royale Familie Auskunft haben wollte und sie in Sekundenschnelle entscheiden musste, wie sie sich verhält. Scheißsituation.
Und auch für Kate war es bestimmt alles andere als lustig, dass die Beschreibung ihres Würgens um die Welt ging.
Mich wundert, dass da noch keine Klage von Seiten des Königshauses im Gespräch ist. Ich würde den Sender in Grund und Boden klagen, wenn ich betroffen wäre und die Macht dazu hätte.

Petzen!#11
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GURU

Der Streich war sicherlich nicht die feine englische Art. Allerdings muss man auch sagen, dass hier keine Grenze überschritten wurde. Die Grenze wurde erst überschritten, als sich die versammelte Regenbogenpresse wie die Geier auf diese Story stürzte und den Namen der betreffenden Schwester veröffentlichte. Erst dadurch wurde das Ganze überhaupt zu einer Peinlichkeit, die wohl dazu geführt hat, dass sich die Schwester das Leben nahm. Denn die Presse hätte den Namen nicht veröffentlichen müssen. HIER wurde die Grenze überschritten und nicht mit dem Anruf.

Petzen!#10
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Jetsetter

Dieser Selbstmord ist sehr tragisch. Mein Beileid an die Angehörigen. Mein Mitgefühl gilt aber auch den Moderatoren, die nun mit der für Sie schrecklichen Situation fertigwerden müssen. Zwei Dinge scheinen mir der Aufmerksamkeit wert:
Vielleicht hat die Krankenschwester bereits vorher unter Depressionen gelitten. Man weiß es nicht. Auf jeden Fall hat aber sie die Entscheidung getroffen, sich umzubringen. Jeder stabile Mensch hätte diese Entscheidung NICHT getroffen. Die Verantwortung liegt in diesem Fall bei ihr selbst und bei niemandem sonst. Sie hat zudem in Kauf genommen, Ihre Familie nebst Kindern in Unglück zu stürzen. Da hat vorher schon etwas nicht gestimmt....
Dann sollte die Pressewelt insgesamt einmal überlegen, welchen Druck sie auf ihre Mitarbeiter ausübt. Nur noch die abgefahrenste, irreste Story zählt, um Geld zu machen. Ob diese Story inhaltsleer ist oder dem billigsten Voyeurismus dienst, scheint dabei gleichgültig. Wie auch immer...diese Sache ist zu vielschichtig, als dass sie eindimensional betrachtet werden könnte, und es gäbe noch viel zu sagen. Aber das sprengt den Rahmen in einem Forum, das genau dem Voyeurismus dient, den ich eben angedeutet habe. Ich glaube, ich gehe jetzt mal nachdenken...auch über mich selbst. Schönen Abend noch!

Petzen!#9
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Paparazzo

Sorry, aber solche Anrufe gibt es überall und immer wieder. Fast jeder Radiosender macht sowas ab und zu, im Fernsehen gibts das zur Genüge, etc... Ja, es ist groß in den Medien gewesen, im Gegensatz zu vielen anderen solcher Anrufe. Aber da muß man drüber stehen. Der Anruf ist definitiv nicht schuld.

Petzen!#8
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B-Promi

wenn es wahr ist, dass diese frau um sich herum eine scheinwelt aufgebaut hat (sich als ärztin auszugeben usw.) dann war höchstens die angst oder die scham vor dem auffliegen der auslöser, nicht aber der anruf ansich .. zumal sie ihn ja nur durchgestellt hat ..

Petzen!#7
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GURU

Wie viele Jahre gibt es schon ähnliche Streiche, egal ob bei "Verstehen Sie Spaß", oder etwaigen Telefonaktionen ? Niemand wäre vor dem Vorfall jemals auf die Idee gekommen, daß es psychisch dermaßen labile Personen gibt, die sich wegen eines solchen Anrufs das Leben nehmen. Jetzt macht man eine Riesenwelle...

Petzen!#6
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Jetsetter

schuld hat das Krankenhaus selber die hätten die LÄute aufklären müssen das es für Kate (und andere Promifälle) immer eine eigne Leitung gibt , die zB von der Polizei aufgebaut wird ...

Petzen!#5
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Rockstar

wie dämlich muss man sein um irgendeinen fehler an den moderatoren zu finden... wenn die alte nicht auf allen zylindern läuft und suizid begeht soll sie das tun, die moderatoren trifft keinerlei schuld. zudem hatte sie den anruf nur weitergeleitet ohne auskünfte zu erteilen - fehlersuche einfach gemacht- teeren federn und an den pranger mit ihnen..

Petzen!#4
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V.I.P.

Die beiden Moderatoren sind ganz sicher nicht allein schuld an dem Selbstmord der Frau. Dazu ist der getürkte Anruf letztendlich doch zu bedeutungslos. Das war vielleicht der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat, aber bestimmt nicht die alleinige Ursache dafür, dass die Krankenschwester sich umgebracht hat.
Für ihre Familie ist es natürlich sehr bequem, die Schuld an dem Tod der Frau den Moderatoren anzulasten - aber vielleicht sollten sie so fair sein und zugeben, dass es der Krankenschwester schon vor dem Anruf psychisch schlecht ging, denn ein psychisch gesunder Mensch bringt sich wegen sowas ganz sicher nicht um!

Petzen!#3
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Paparazzo

woher sollen die beiden wissen, dass sie offenbar eine psychisch schwer kranke frau am telefon haben? kann sein, dass der anruf der letzte anstoß für den selbstmord war aber den beiden die schuld zu geben halte ich für absoluten schwachsinn... letztendlich hätten viele dinge anreiz für diese tat sein können.

Petzen!#2
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