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Scott Weiland: Waren doch Drogen Schuld an seinem Tod?

Scott Weiland bei einer Veranstaltung im Oktober in Los Angeles
FOTOS:

Hätte der Tod von Scott Weiland verhindert werden können?  © Getty Images

Am 03. Dezember wurde Scott Weiland (48) tot aufgefunden. Es hieß, der "Stone Temple Pilots"-Sänger sei im Schlaf an einem Herzstillstand gestorben. Nach den neuesten Berichten scheint das nicht ganz der Wahrheit zu entsprechen.

Am vergangenen Donnerstag (03. Dezember) schockte die Nachricht vom Tod des ehemaligen „Stone Temple Pilots“-Sängers Scott Weiland die Musikwelt. Mit nur 48 Jahren verstarb er völlig überraschend im Schlaf, während er mit seiner Band „The Wildabouts“ auf Tour war und in Bloomington, Minnesota, Halt gemacht hatte. So jedenfalls hieß es in einem offiziellen Statement, dass sein Management am nächsten Tag veröffentlichte.

Bei Scotts Vergangenheit wurde schnell darüber spekuliert, ob eventuell eine Drogen-Überdosis für den Tod des Musikers verantwortlich war. In den Neunzigern war er mehrfach wegen des Besitzes von Crack und Heroin verhaftet worden. In einem Interview im Juni 2015 hatte Weiland beteuert, dass er seit 13 Jahren clean ist. Auch seine Witwe Jamie Wachtel besteht darauf, dass er nicht an einer Überdosis gestorben ist.

Doch jetzt, knapp eine Woche nach dem Tod des 48-Jährigen, gaben die Behörden neue Erkenntnisse in dem Fall bekannt: Im Tourbus des Musikers wurden Drogen gefunden – und zwar etliche Drogen. Neben Kokain, wurden auch große Mengen an Xanax, einem Medikament gegen Angst- und Panikattacken, zwei verschiedene Schlafmittel, starke Schmerzmittel, Viagra und Tabletten zur Behandlung seiner manisch-depressiven Erkrankung, gefunden.

Alles deutet darauf hin, dass Weiland große Probleme hatte. Das Tragische: Richard Patrick, der ehemalige Gitarrist der Band „Nine Inch Nails“, hatte seinem Kollegen erst vor wenigen Monaten genau solch eine Tragödie prophezeit:

„Die Fans verteidigen Scott, doch sie haben keine Ahnung, was hinter verschlossenen Türen passiert. Sie sind diejenigen, die ihn in den Tod treiben werden, denn sie lassen ihn in dem Glauben, dass alles, was er macht, akzeptabel sei – egal wie high er auf der Bühne steht. Genau deshalb glaubt er, er könne einschmeißen, was er will, und alle seien damit einverstanden. Seine Fans glauben, dass er ein Rock’n’Roll-Star ist und die Stone Temple Pilots nicht ohne ihn weitermachen können. Und sie werden genau das bekommen. Er wird zu einer Rock’n’Roll-Legende werden – irgendwann tot in seinem Hotelzimmer – mit der Nadel im Arm. Der Himmel wird um einen Stern reicher und seine Kinder bis an ihr Lebensende traumatisiert sein“, so Patrick im April in einem Interview mit „MusikFrenzy.net“. Genau das scheint nun traurige Realität geworden zu sein. (rk)

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Kommentare
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Jetsetter

nuja....die chancen das man im bus nur "green smoothies" findet war ja abzusehen! ;-) er hat halt das leben eines rock´n rollers gelebt! alk,drugs,sex and rock´n roll!! "live fast and die young"!
aber egal wie es ist... R.I.P!

Petzen!#6
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Fan

...LOL im Schlaf an Herzstillstand gestorben .......... Klar und ich bin Donald Duck !!!!!!

Petzen!#5
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Jetsetter

Ach, war doch längst klar. Der war auch früher schon Heroinsüchtig. Und da braucht es nur einen Überdosis, wenn man Pech hat! Die nämlich führt zu Atemlähmung, Bewusstlosigkeit, Koma, Herzstillstand.. Wenn der Stoff sehr rein ist, oder gestreckt mit gefährlichen Zutaten, und man sich dessen nicht bewusst ist, dann gute Nacht.

Petzen!#4
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GURU

Wohin Drogenkonsum führt, ist allgemein bekannt mittlerweile würde ich sagen. Dementsprechend ist das für mich jetzt auch einfach nur AUSSCHLACHTEN.

Petzen!#3
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GURU

@Trollmeldestelle
Nun, ein Hinweis, wohin Drogenkonsum führt, ist in meinen Augen kein "Ausschlachten"

Petzen!#2