Craig Strickland - auf Entenjagd erfroren

Eine Woche nach seinem Verschwinden wurde Country-Sänger Craig Strickland tot aufgefunden – jetzt wurden die Umstände seines Todes bekannt.

Sie forderten die Natur heraus – und bezahlten mit dem Tod. „Falls wir nicht wiederkommen: @backroadCRAIG und ich gehen jetzt direkt durch den Wintersturm Goliath, um Enten zu töten #indensturm“, schrieb Chase Morland kurz bevor er mit seinem Freund, dem Country-Sänger Craig Strickland, nach Weihnachten zu einem Jagd-Ausflug aufbrach – trotz einer Sturmwarnung in Oklahoma.

Am 27. Dezember wurden die beiden als vermisst gemeldet. Mehrere Tage lang suchte die Oklahoma Highway Patrol Marine Enforcement Division nach den beiden Männern. Während Chases Leiche schon wenige Stunden nach Beginn der Suchaktion gefunden wurde, fehlte von Craig weiterhin jede Spur.

Erst am 4. Januar entdeckten die Ermittler seine Leiche laut „Fox News“ in einem dichten Waldgebiet am Kaw Lake. „Die vielen Bäume haben es erschwert, Craig zu finden, denn er trug Camouflage-Jagdkleidung“, hieß es von Seiten der zuständigen Ermittler.

Nun gab seine Frau Helen Aufschluss über die Umstände, die zum Tod des Sängers geführt hatten. „Nachdem das Boot gekentert war, konnte Craig sich aus dem Wasser retten und auf einen Hügel hinauf kämpfen, bevor die Unterkühlung einsetzte“, schreibt sie auf ihrer Instagram-Seite.

Er habe keinen Schmerz gespürt und sei einfach eingeschlafen. „Sie haben ihn in Form eines Kreuzes liegend gefunden, wie er nach oben zu seinem Vater sah“, so die gläubige Witwe weiter. Sie bedankte sich für all die Gebete und sei sich sicher, dass Craig im Moment seines Todes Jesus gesehen habe und mit ihm Arm in Arm in ein besseres, ewiges Leben gegangen sei.

Der 29-Jährige galt als erfahrener Jäger und geübt im Umgang mit der Natur. Doch diesmal hatte er ihre Kraft offenbar unterschätzt. (rk)

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